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21.08.2005
Westfalenfpost
"Akustik ist hervorragend und Publikum
ist einmalig"
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Sie haben schon viele
Konzerthallen gesehen, aber keine nahm die Sängerinnen des
belgischen Mädchenchores Scala und ihre Leiter und
Produzenten Steven und Stijn Kolacny so gefangen wie die
Balver Höhle am Samstag Abend. Der richtige Ort, um vor
einem begeisterten Publikum ihre neue CD „Grenzenlos“
vorzustellen. |
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Eine Deutschland-Premiere fernab
einer großen Stadt, das ist der geeignete Ort, die neue CD
mit ausschließlich deutschen Liedern vorzustellen, dachten
sich Steven und Stijn Kolacny, Gründer und Leiter des
belgischen Mädchenchores Scala. Mit ihren Arrangements von
„Engel“ und „Schrei nach Liebe“ stürmten sie die Charts und
feierten in Deutschland ihren größten Erfolg.
Die Fangemeinde von Scala wächst
ständig. Hardewich Eggermont, Leiterin des Garbecker
Mädchenchores Cantata, ist einer von ihnen. Sie kennt die
Kolacny-Brüder und Scala schon aus ihrer Zeit in Belgien. |
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©
Fotoclub VHS Werdohl
Der belgische
Märchenchor "Scala" und die "Kolacny-Brothers" erfreuten
Publikum wie Veranstalter gleichermaßen. Die Höhle war
ausverkauft, die Besucher applaudierten begeistert. |
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der Festspielverein Balver Höhle noch eine Veranstaltung für
ein jüngeres Publikum suchte, war sie zur Stelle, knüpfte
die entsprechenden Kontakte und so wurde die Balver Höhle
zur Premierenstätte für die neuen Lieder. |
„Wir hätten keinen geeigneteren Ort finden können. Die Akustik ist
hervorragend für Scala und das Publikum ist einmalig“, war Dirigent
Stijn Kolacny begeistert. „Wir waren nervös. Wussten nicht, wie ein
deutsches Publikum auf unsere neuen deutschen Lieder reagieren
wird“, gestand Stijn im Gespräch mit dieser Zeitung. „Wir sind
wirklich überwältigt. Jetzt fühlt es sich richtig gut an, diese CD
im Oktober auf den Markt zu bringen.“
Scala ist ein Phänomen, davon konnte sich auch das Publikum in der
Balver Höhle überzeugen. Mitreißend, stimmgewaltig und gleichzeitig
technisch einwandfrei und klar. „Wir üben sehr klassisch, sind sehr
diszipliniert und wir haben Freude an der Musik“, so Steven Kolacny,
Pianist und Arrangeur der Stücke. „Wir haben gestern hier auch
unsere Arbeit für Cover und Booklet für die CD beendet und das
Konzert in der Balver Höhle für die CD-Werbung genutzt. Unter
anderem wurden zwei Stücke live mitgeschnitten und es wurde
gefilmt.“
Das Publikum in der Balver Höhle war von Scala hingerissen. Tosender
Applaus und Getrampel auf allen Plätzen. Vor allem die neuen Stücke
wie „Mensch“, „Junimond“, „Mutter“ und die neue Single „Hungriges
Herz“ (kommt Mitte September) ließen die Musikfans den Atem
anhalten. Scala-Arrangements sind ein ganz neues, ganz anderes
Musikerlebnis. Da bekommen Rammstein, Echt und die Toten Hosen eine
neue Facette, kommen Melodie und Text neu ins Rampenlicht.
Die Mischung aus klassischer Chor-Ausbildung, pfiffigen Arrangements
und deutschen Rock- und Popsongs trifft genau den Nerv der Zeit. „Es
ist wirklich unglaublich, wie wir hier gefeiert werden. In Belgien
ist das alles viel reservierter“, sagte Steven Kolacny. Deutschland
wird auf jeden Fall Scalas erste Anlaufstelle bleiben und Hardewich
Eggermont bleibt sicher in Kontakt. „Ich bekomme für Cantata die
Partituren, damit wir die Lieder auch singen können. Wir freuen uns
dafür auch über neue Mitsängerinnen (Tel. 02375-203237).“
Text: Diana M. Levermann • Westfalenpost
vom 21. August 2005

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