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Scala & Kolacny Brothers: Presse

 

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05.01.2005 Punkrockers Nachtgesang

Der Spiegel über Scala…

 …in seiner ersten Ausgabe des Jahres 2005 schreibt der Spiegel über den neuen Musikspaß „Lolita-Karaoke“. „Scala“ und „Nouvelle Vague“ veröffentlichten zwei Alben, die in letzter Zeit „mit Cover- Versionen von Punk- und New-Wave-Klassikern…seit ein paar Monaten in Europas Musikläden Furore“ machten. Früher gab es für Steven & Stijn Kolacny Lob und Anerkennung, „in neuster Zeit haben sie es etwa mit der Version des Stückes ’She Hates Me’ der Rockband Puddle of Mudd an die Spitze der belgischen Hitparade geschafft.“ Der Veröffentlichung des „Dream On“ Albums folgte eine Konzerttour durch Deutschland, bei der „die süßen jungen Belgierinnen gerade begeistert gefeiert“ wurden.

Das Ärzte Cover „Schrei nach Liebe“ und der Rammstein Song „Engel“ tummeln sich seit Scalas Debüt in den deutschen Hitparaden. Das Album verkaufte sich „bereits rund 65 000-mal“. Der Spiegel spricht von einem „entrückten, lasziven Lolita-Zauber“: so sexy sei Punkrock nur selten gewesen. „Der Charme der neuen Versionen entsteht aber auch aus dem Zusammenspiel von Vertrautheit und Exotik." Durch die Reduzierung auf Melodie, Gesang und den sehr dezenten Pianoklängen „entwickeln gerade jene Lieder, die im Original besonders brachial und düster klingen, verblüffende Wirkung“.

 Auch Rockveteranen wie Dave Grohl (der ehemalige Nirvana-Schlagzeuger) bekennen sich „als Fans des Scala-Chores“. „Angeblich läuft die Scala-Version von ‚’Smells Like Teen Spirit’ in Endlosschleife auf Grohls Discman“.

Quelle: Der Spiegel, Ausgabe 01/2005, Seite 145

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