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04.01.2005 Die Stimmen der Musik
Das war... Das Scala Konzert in der Columbiahalle
Berlin
Es war für Scala das letzte
Konzert im Jahr 2004. Und
welcher Ort wäre hierfür besser
geeignet als Berlin? Am 13.08.2004 begann hier alles mit dem Fritz
Radiokonzert und nun trat Scala gleich zweimal an einem Abend in der
ausverkauften Columbiahalle auf.
Mit dabei waren auch das
Streichquartett "Kryptos" (www.kryptosquartet.be)
und die Rockgruppe "Galope"(www.galope.be).
Alles begann mit "Showbiz" (Muse) einem imposanten Auftritt aller Künstler und
Musikinstrumente inklusive zweier dynamischer Percussion Spieler.
Scala präsentierte dann ihre
Version des
Annie Lennox Klassikers
"Sweet dreams". Begleitet wurden sie dabei von den Streichquartett
Kryptos. "With or without you" (demnächst auch als Single) war das
dritte Lied dieser sensationellen Scala Night. Auch die deutschen
Lieder "Engel" und "Kein zurück" fehlten nicht. Stijn Kolacny, der
an diesem Abend den rednerischen Teil der Kolacny Brüder übernahm,
holte sich bei dieser Gelegenheit die Begeisterung für ein deutsches
Scala Album ein.
Stevens Stimme ist einer Erkältung
zum Opfer gefallen und so dürfte er das Publikum mit seiner beinahe
künstlerischen Hingabe am Piano überzeugen.
„Dream On“, „Somebody“, "I touch
myself" und "Creep" von Radiohead begeisterte durch die Sanftheit
der Stimmen der 42 Mädchen bevor das Streichquartett durch ihre
Instrumentalversion von Queens "Bohemian Rhapsody" seine Klasse
bewies. "Someone new" (Eskobar), "Clandestino" und Kylie Minoge
sollten eigentlich die drei letzten Stücke sein, doch spätestens die
Forderung "Wir wollen die Ärzte hören" blieb nicht ungehört.
Natürlich gab es in der Zugabe
"Schrei nach Liebe"; "Respire" und "Everything in it's
right place" von Radiohead waren auch mit dabei. Das
Publikum war begeistert, die Stimmung sensationell und alles wurde
auch mit der Kolacny eigenen Videokamera für den Chor festgehalten.
Scala bot eine hervorragende Show, nur das Farbenspiel des
Hintergrunds wurde noch durch die Engelsgüte der Stimmen
übertroffen.
Zwischen den Auftritten gab es
dann für die Mädchen eine gute Versorgung und sie wurden auch nicht
müde (obwohl sie schon nachts um 24 Uhr mit dem Bus gen Berlin
aufgebrochen sind) ihre eigenen Lieblingssongs auf der Bühne zu
spielen.
Man dachte, die erste Aufführung
sei von der Stimmung nicht mehr zu übertreffen, aber die Berliner
und Brandenburger zeigten, dass die Begeisterung keineswegs
zu später Stunde absinkt. Sensationell war der Beifall nach dem
Konzert. Die Zugaben wurden sehnsüchtig erwartet, doch auch dieses
Konzert ging leider seinem Ende entgegen. Gegen kurz nach O Uhr
verabschiedeten sich alle gemeinsam von dem „hammer“mäßigem (Stijn
Kolacny) Publikum.
Scala kommt im Februar zurück nach Berlin: am 09.Februar ist es
in der Columbiahalle wieder so weit, und man darf gespannt sein,
welch neuen Lieder Scala bereit hält.
Text und Fotos von Daniel Mursch

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